Die Oktobernacht
Regen im Oktober senkt die Erinnerung auf mich,
Laub von hohen Zweigen beugt mein Herz bis es zerbricht.
Schwermütig falle ich tief hinab
und enttäuschung schaufelt mir ein dunkles Grab.
Regen im Oktober peitscht den Schmerz mir ins Gesicht.
Die Bäume um mich zittern, dass es unausstehlich ist.
Am Fenster sitzt die Katze Baltasar,
sie schaut so traurig und war mir nie zuvor so nah.
Ich stehe hier vor deiner tür und ein And'rer ist bei Dir.
Ein offenes Fenster zefetzt den letzten Glauben in mir.
Warum? Wofür? Weshalb zerstörst du nun mein Bild von dir?
Der Wind im Oktober haucht mir seine bösen Stimmen zu.
Die Stille um mich, sie schreib und es lässt mir keine Ruh*.
Dein Lachen, es tötet diese Nacht und unsere Zukunft,
die doch für uns allein gedacht.
Ich stehe hier vor...
Schon so lange ist das her,
doch ich höre heut' noch wie du lachst.
In den Jahren die nun kommen,
quält mich diese Oktobernacht.
Warum? Wofür? Weshalb hast du diese Dummheit nur gemacht?